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Für jede politische Perspektivdebatte ist das Nachdenken über die Stellung der Intelligenz zur „sozialen Frage“, der vehement um sich greifenden Ausgrenzung, Demütigung und Ausbeutung von immer größeren Teilen der Gesellschaft, von großer Bedeutung. Dieses Nachdenken ist keineswegs einfach. Ein Blick in die Geschichte wird uns lehren, dass wir hier ein gravierendes Problem vor uns haben, das unmittelbar in das Scheitern vergangener linker Projekte hineinführt. Und wenn wir weiter in die Tiefe gehen, dann stoßen wir sehr schnell auf Fragestellungen, die mit hoch aktuellen Konflikten und Kontroversen innerhalb der sich neu formierenden Linken zu tun haben.
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„Stimmen des Widerstandes: alternative Stimmen“.[2] Was sind unsere Stimmen? Unsere Stimmen sind die Krise der abstrakten Arbeit. Wir sind die Krise der abstrakten Arbeit. Wir sind die Kraft des kreativen Tuns.
Wir sind die Krise. Wir sind nicht zuallererst eine positive Kraft, sondern eine negative. Was uns heute hierher bringt ist kein Positives, das uns gemein ist, sondern das NEIN, das wir alle teilen. Nein zum Kapitalismus, Nein zu einer Welt der Gewalt und Ausbeutung, Nein zu einer gesellschaftlichen Organisation die buchstäblich, im wahrsten Sinne des Wortes, die Menschheit zerstört. Nein zu einer Welt, in der das, was wir tun, [...]
Der ganze Text
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(aus: „Les Temps Modernes“ Nr. 285, April 1970; übersetzt aus dem Französischen von Renate Sami; zitiert nach: Sozialistisches Jahrbuch 3 (Rotbuch 28), Berlin, 1971)
1. Die Universität kann nicht funktionieren, also muss man verhindern, dass sie funktioniert, damit diese Funktionsunfähigkeit ans Tageslicht kommt. Keine irgendwie geartete Reform kann diese Institution lebensfähig machen; also muss man die Reformen bekämpfen, sowohl hinsichtlich ihrer Auswirkungen als auch ihrer Ziele und zwar nicht weil sie gefährlich, sondern weil sie illusorisch sind. Die Krise der Universität reicht (wie wir zeigen werden) über den Hochschulbereich hinaus und umfasst in ihrer Gesamtheit die gesellschaftliche und technische Arbeitsteilung; also muss diese Krise zum Ausbruch kommen. Man kann darüber diskutieren, wie und auf welche Weise diese Krise herbeizuführen ist. Es gibt gute und weniger gute Möglichkeiten. Allerdings ist Diskussion und Kritik nur dann sinnvoll, wenn sie von denen kommt, die eingesehen haben, dass der Reformismus unbedingt abzulehnen ist und zwar als Ganzes. [...]
Der ganze Text: http://www.bildungskritik.de/Texte/Unis_zerschlagen/unis_zerschlagen.htm
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Artikel im links-netz
„Die aktuelle Bildungspolitik erzeugt also im Gewand des Neuen immer wieder das ganz Alte: ein bürokratisches, autoritäres, auf reproduzierbares Wissen zielendes Bildungssystem, soziale Selektivität und die Herausbildung von Eliten. Dieses Programm ist rückständig und es wird den selbstformulierten Ansprüchen nicht ansatzweise gerecht. Es ist nötig, auf diese immanenten Widersprüche hinzuweisen. Eine fortschrittliche Bildungspolitik kann sich auf die uneingelösten Versprechungen der Neoliberalen jedoch nur sehr eingeschränkt positiv beziehen. Aber man kann zumindest ein paar Schlagworte aus dem herrschenden Diskurs aufgreifen und damit arbeiten.“